29. Mai 2018

Sensirion: Vom Backup zur Management-Umgebung für Secondary Storage mit Cohesity

Ein anstehender Ausbau des Backupspeichers und steigende Unterhaltskosten liessen die Verantwortlichen bei Sensirion nach einer neuen Storage-Lösung Ausschau halten. Man entschied sich für Secondary Storage mit Cohesity. Einer der ausschlaggebenden Gründe: Cohesity bietet nicht nur eine reine Backup-Lösung, sondern auch weitere Anwendungsmöglichkeiten - bis hin zur Management-Umgebung für Secondary Storage, inklusive Archivierung, Analytics, File & Object Storage oder Testing. Und das alles unter Einbezug der Cloud.


Sensirion nutzte bis anhin ein traditionelles Data Center Design; in zwei Rechenzentren liefen die Applikationen für die knapp 750 Mitarbeitenden, gut 350 VMs kamen zum Einsatz, sowie Pure Storage, die Fullflash-Lösung für Anwendungen mit hohen Performance-Anforderungen, als Tier 1 Speicherlösung.

Aufgrund des Ausbaus des Backupspeichers, steigender technischer Anforderungen sowie Lizenzkosten gingen die Verantwortlichen bei Sensirion über die Bücher. Andreas Kuehne, Lead Global IT Infrastructure Services, Sensirion AG, erklärt: «Die anstehenden Optimierungen und Erneuerungen markierten einen guten Moment, unser Konzept zu hinterfragen und die Lösung zu ersetzen. Wir suchten nach einer Möglichkeit des Offloadings von Snapshot für Pure Storage. Zudem sollte die neue Lösung eine Archivierung in der Cloud ermöglichen.»


Die Herausforderungen

  • Backup Storage: Auslaufender Support macht eine neue Speicherlösung erforderlich
  • Pure Storage: Knapper Platz macht eine Erweiterung der Flash-Kapazität erforderlich
  • Cloud Backup: Sehr teuer wegen fehlender / eingeschränkter
  • Deduplikations- und Komprimierungsfunktionen


Die Sensirion-Verantwortlichen schlossen folgende Überlegungen in ein mehrstufiges Auswahlverfahren ein: Die neue Lösung musste als einziges Backup-Ziel Pure Snapshots sowie SMB Targets ermöglichen. Des Weiteren sollte die Archivierung in die Cloud möglich sein, damit man die Tape-Infrastruktur auf ein Minimum beschränken kann, respektive sie nur noch zu Archivzwecken nutzt.


Diese Anforderungen brachten Cohesity Secondary Storage ins Spiel

Die Verantwortlichen setzen einen Proof of Concept (PoC) auf. Sven Meyer, Senior System Engineer bei der Sensirion AG, erläutert das Konzept: «Initial war geplant, die bestehende Backup-Umgebung zu behalten und Cohesity vorerst nur als Backup-Target zu verwenden. Zusätzlich sollten die Pure Snapshots auf die Cohesity repliziert werden. Das haben wir allerdings nicht direkt geschafft und mussten den PoC konzeptionell anders angehen.»

Trotz der nötigen Anpassungen überzeugte Cohesity die Sensirion IT-Verantwortlichen durch die schnelle und einfache Installation. Zudem lief das Backup mit Cohesity Data Protect mit einer deutlich besseren Performance als mit der bestehenden Lösung. Und nicht zuletzt hat die Leistungsfähigkeit bei der Wiederherstellung überzeugt. Unter Einbezug all dieser Punkte und Vorteile hat man sich bei Sensirion für Cohesity entschieden.


Die Vorteile

  • Schnelle und einfache Implementierung
  • Ebensolcher Betrieb
  • Angenehme Zusammenarbeit mit den Ingenieuren
  • Intuitives Web-Frontend
  • Komfortables, einfach zu bedienendes Dateisystem
  • Sehr guter Support
  • Zusätzliches Potential - zukunftssicher


Als weitere positive Gründe nennt Sven Meyer: «Cohesity ist nicht nur eine reine Backup-Lösung, sondern bietet auch weitere Use Cases. Die Auditierung ist klar besser. Wir müssen die Reports nicht selber bauen und alles in allem ist die Lösung für den Kunden sehr transparent, einfach verständlich und zukunftssicher. Das Handling ist cool und die Sensirion-Engineers sind sehr zufrieden damit. Sie erfüllt unsere Anforderungen.»


Die nächsten Schritte

  • Nutzung weiterer Funktionalitäten von Cohesity (Archivierung, Datenanalyse, …)
  • Tape Export
  • Einbindung in die Cloud
  • Disaster Recovery aus der Cloud


Experten für smarte Sensorlösungen


Die Sensirion AG mit Sitz im schweizerischen Stäfa ist einer der führenden Hersteller digitaler Mikrosensoren und -systeme. Die Produktpalette umfasst Gas- und Flüssigkeitssensoren sowie Differenzdruck- und Umweltsensoren zur Messung von Temperatur und Feuchtigkeit, volatilen organischen Verbindungen (VOC), CO2 und Feinstaub (PM2.5). Sensirion unterstützt Kunden sowohl mit Serienprodukten als auch massgeschneiderten Sensorsystemlösungen für verschiedenste Anwendungen. Sensoren von Sensirion finden sich häufig in Medizin-, Industrie- und Automobilanwendungen sowie in Analyseinstrumenten, in der Konsumgüterbranche und in Heizungs-, Lüftungs- und Klimageräten. Zu den Alleinstellungsmerkmalen der Sensirion-Produkte gehört die patentierten CMOSens® Technologie, welche eine intelligente Systemintegration von Sensorelement und digitaler Auswertelektronik auf einem einzigen Chip ermöglicht. Die treue Kundenbasis mit vielen namhaften Kunden sowie das Qualitätsmanagement nach ISO/TS16949 bestätigen Sensirion als zuverlässiges Sensorunternehmen.

Das 1998 gegründete Unternehmen beschäftigt knapp 750 Mitarbeitende - unter anderem in den USA, Südkorea, Japan, China, Taiwan und Deutschland. Geforscht, entwickelt und produziert wird am Hauptsitz in der Schweiz.


Infoniqa setzt auf Cohesity


Seit Frühjahr 2017 bietet Infoniqa, der Information Management und Backup-Spezialist, für den Bereich Hyperconverged Secondary Storage seinen Schweizer Kunden Cohesity-Lösungen an. Hyperconverged Secondary Storage führt die verschiedenen Datensilos zusammen, eliminiert die mehrfach redundanten Daten und stellt diese dem Unternehmen für eine effiziente Nutzung zur Verfügung, beispielsweise für Backup, Archivierung, Tests, Information-Analytics oder Disaster Recovery. Die Cohesity-Lösung ist für die Nutzung in der Cloud sowie im Wechselspiel für on-Premise, Private Cloud und Public Cloud ausgelegt.

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Michael
Heegewald

Managing Director (Zürich)