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Infrastructure & Storage

Kanton Freiburg: Kombination von NetBackup und Enterprise Vault optimiert Backup und Archivierung

Der Kanton Freiburg hat sein System zur Datensicherung in Verwaltung, Polizei, Spitälern und Schulen vor ein paar Jahren zentralisiert.

Freiburg bietet eine mittelalterliche Altstadt rund um die gotische Kathedrale St. Nikolaus.

Seit Februar 2010 setzt die Freiburger Kantonsverwaltung auf Veritas NetBackup™, um das Backup, die Wiederherstellung von virtuellen Umgebungen sowie die Deduplizierung und Festplattensicherung von Daten zu erleichtern. NetBackup 7 bietet zudem eine einfache Lösung, um das Wachstum der zu verarbeitenden Daten unter Kontrolle zu halten, indem es die Datensicherung optimiert und die Integration mit Veritas Enterprise Vault™ sicherstellt. Enterprise Vault™ ist ein ContentArchivierungs-System, das die Verschiebung selten benötigter Informationen auf ein kostengünstigeres Datenspeichersystem ermöglicht. In der Freiburger Kantonsverwaltung wird es in einer ersten Phase für die Datenserver eingesetzt, bevor es Ende 2010 auch die E-Mail-Archivierung übernehmen soll. Die Kosten für Speicherplatz, Datenübermittlung und Archivierung konnten erheblich gesenkt werden.

Schutz von Daten auf kantonaler Ebene zentralisiert

Der Kanton Freiburg nutzt Veritas NetBackup seit bald zehn Jahren zum Schutz seiner Datenbestände und installierte laufend die aktuellen Software-Versionen um von neuen Funktionen zu profitieren. Die verschiedenen kantonalen Dienste haben unterschiedliche Backup-Anforderungen. So ist beispielsweise die Polizei auf eine längere Aufbewahrung ihrer Daten angewiesen, während das Kantonsspital von Freiburg ein anderes Speicherschema benötigt. Für kantonale Behörden ist NetBackup die Ideallösung, denn es ermöglicht das Festlegen unterschiedlicher Backup-Strategien, insbesondere bezüglich Häufigkeit und Aufbewahrungsdauer.

Das kantonale Amt für Informatik und Telekommunikation betreibt 300 physische Server und 400 virtuelle Maschinen, verteilt auf drei Standorte. Zwei Mitarbeitende sind für die Verwaltung der Backups von 10’000 Endanwendern zuständig. Dank dieser zentralisierten Architektur konnte der Kanton die Startinvestition des Backup-Systems optimieren.

Lösung von Problemen beim Backup und bei der Wiederherstellung virtueller Server

Die Migration auf NetBackup 7 Anfang 2010 erfolgte hauptsächlich zur Optimierung der Datensicherung und der Wiederherstellung virtueller Maschinen. Der Kanton Freiburg ist mit NetBackup 7 äusserst zufrieden. Die Lösung ermöglicht die perfekte Integration von VMware-Lösungen und ihrer Backup-Funktionen, wie zum Beispiel die Wiederherstellung auf Hochgeschwindigkeits-Festplatten und die augenblickliche Wiederherstellung kompletter virtueller Maschinen. Die Wiederherstellungsdauer konnte dadurch um zwei Drittel verkürzt werden.

Neben den kürzeren Backup- und Restore-Zeiten war es vor allem auch die Zuverlässigkeit des Gesamtsystems aufgrund der verbesserten Integration von VMware, die den Kanton überzeugte. «NetBackup 7 ist ein Garant für Systemstabilität», versichert David Bussard, Systemadministrator des Kantons Freiburg. Bei der Umstellung auf NetBackup 7 wurde der Kanton vom externen Beratungsunternehmen Infoniqa unterstützt. Dank der von Infoniqa vorgeschlagenen Reorganisation konnte die Kantonsverwaltung nicht nur die Datensicherung vereinfachen, sondern auch die verfügbaren Backup-Bänder effizienter nutzen und ihre Leistung steigern. Die Expertise von Infoniqa ermöglichte es dem Kanton zudem, die Multiplexing-Funktion von NetBackup 7 wirkungsvoller einzusetzen.

Zeitaufwand und Speicherplatz reduziert

«Die Version 7 von NetBackup sichert die Deduplizierung und Festplattensicherung des Datenbestands. Früher wurden die Dateiserver auf Backup-Bändern gesichert, jetzt kommt dafür eine integrierte Festplatte zum Einsatz. Ende Jahr werden wir die Festplattensicherung in grösserem Massstab einführen», erläutert David Bussard. Nur die Langzeit-Backups werden auf Bänder übertragen. Der Kanton Freiburg schätzt insbesondere auch die Funktion der Deduplizierung an der Quelle von NetBackup 7, die zuvor nicht installiert worden war, da man fürchtete, dies würde die Infrastruktur verkomplizieren. Dank Deduplizierung der Daten an der Quelle konnte die Backup-Zeit für die Dateiserver um 30 bis 50 Prozent reduziert werden. Die Menge der von den Dateiservern zu sichernden Daten – 10 Terabytes – konnte um 90 Prozent verringert werden, was hinsichtlich Speicherplatz, Netzwerkauslastung und Speicherkosten erhebliche Einsparungen ermöglichte. Lediglich 10 Prozent der Daten – der Teil, der geändert wurde – wird auf die Backup-Festplatteübertragen.

Dank der verkürzten Backup-Zeit konnten trotz der ständig wachsenden Datenmenge Probleme mit den Backup-Fenstern (nach Feierabend und am Wochenende) minimiert werden. David Bussard ist sehr zufrieden: «Version 7 von NetBackup ermöglicht die Datensicherung innerhalb der Backup-Fenster, obwohl sich das zu verarbeitende Datenvolumen innerhalb von weniger als zwei Jahren von 20 auf 40 Terabytes verdoppelt hat.»

Integration von Enterprise Vault in NetBackup

Die Integration von NetBackup und Enterprise Vault entspricht einem technischen Bedürfnis des Kantons Freiburg und ermöglicht es, die wachsenden Datenmengen unter Kontrolle zu halten und ihre Sicherheit zu garantieren.

Enterprise Vault wurde vor Kurzem installiert, um die Menge der zu sichernden und zu archivierenden Daten zu reduzieren. «Dank Enterprise Vault lassen sich wenig verwendete Daten von einer sehr teuren Archivierungslösung auf ein kostengünstigeres Speicherungssystem verschieben, wodurch wir unsere Kosten senken können», erklärt David Bussard. Der Kanton verwendet Enterprise
Vault derzeit für seine Dateiserver, wird den Einsatzbereich bis Ende Jahr aber auf die E-Mail-Archivierung erweitern.

Bei der Kategorisierung der bestehenden Dateien konnten 50 Prozent des Datenbestands als Archivdaten identifiziert werden. Dadurch verringert sich der Platzbedarf auf den Dateiservern des Kantons auf die Hälfte. Die als nicht aktiv eingestuften Daten müssen zudem weniger häufig gesichert werden, was eine weitere Verkleinerung des Backup Volumens ermöglicht. Für die Kantonsverwaltung ist die Kombination von aktiver Archivierung und Deduplizierung von zentraler Bedeutung, um das ständige Wachstum der Datenbestände so weit wie möglich einzudämmen.

Die kantonale Verwaltung nutzt die Suchfunktionen von Enterprise Vault noch nicht, dank der Installation des Systems ist sie jedoch in der Lage, aktive Daten von Archivdaten zu unterscheiden, den Umfang ihrer Datensicherungen zu vermindern und die Archivdaten kostengünstiger zur speichern. Die Backup-Funktionen von NetBackup 7 und Enterprise Vault lassen sich zudem ideal an die unterschiedlichen Backup-Bedingungen der verschiedenen kantonalen Verwaltungseinheiten anpassen.

Veritas unterstützte die Kantonsbehörden bei Problemen im Rahmen der Umstellung auf NetBackup 7. Während der Migrationsphase waren jedoch keine ernsthaften Schwierigkeiten zu überwinden. Die IT-Fachleute des Kantons konnten sich in den von Infoniqa angebotenen Schulungskursen die nötige praktische Erfahrung aneignen. Die Endanwender ihrerseits wurden bei der Benutzung ihrer Informatikanwendungen nicht mit neuen Abläufen konfrontiert. Dank der Installation von NetBackup 7 und Enterprise Vault hat der Kanton Freiburg die Leistung seines Backup- und Restore-Systems erheblich gesteigert. Das Update 7.0.1 von NetBackup ermöglichte die Nutzung der Funktion Bare Metal Restore unter Windows 2008 Server. Aufgrund dieser positiven Erfahrungen will die kantonale Verwaltung Enterprise Vault bis Ende 2010 auch zur Archivierung ihrer E-Mail-Server einsetzen.



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Roger Hegglin
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