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Software-Defined Networking (SDN): Ein Netzwerkkonzept fasst in den letzten Jahren stetig mehr Fuss

29. Juli 2019

Software-Defined Networking bringt Agilität in die Netzwerke, macht unabhängig von teurer Hardware und ist einfach zu konfigurieren. Wohin geht die Reise dieses Netzwerkkonzepts.

Software-Defined Networking (kurz SDN) erlaubt die Entkopplung von Hardware und Software in einem Netzwerk. Die Steuerung des Netzwerkes erfolgt über einen Control Plane (CP) mit dem Network Controller. Die Daten werden über die Netzwerkhardware mit dem Data Plane (DP), welcher die Befehle des CP ausführt, weitergeleitet.


Die Aufgaben der Control Plane mit ihrem Network Controller können wie folgt zusammengefasst werden:

  • Management der Netzkomponenten
  • Konfiguration der Hardware
  • Konfiguration der relevanten Sicherheitsvorgaben
  • Verwaltung des Zugriffs auf die Netzkomponenten
  • Steuerung der Datenweiterleitung durch die Hardware
  • Routingvorgaben für die Weiterleitung der Datenpakete zum gewünschten Ziel


Die Aufgaben der Data Plane sind:

  • Weiterleitung von Datenpaketen
  • Entgegennahme der Steuerungsinformationen des Network Controllers


SDN hat gegenüber dem klassischen Netzwerk einige Vorteile:

  • Flexibles Management
  • Zentralisierte Intelligenz
  • Keine Abhängigkeiten von proprietären Herstellerprotokollen und keine Insellösungen
  • Neue Komponenten lassen sich ohne grossen Aufwand zum Netzwerk hinzufügen
  • Optimale Auslastung des Netzwerks


Die Anforderungen an Netzwerke wachsen stetig und werden immer komplexer. Gleichzeitig nehmen dynamische Veränderungen und Virtualisierung zu. Herkömmliche Netzwerkkomponenten beinhalten zwar eine eigene Intelligenz, sind aber den neuen Anforderungen nicht mehr gewachsen.

Veränderungen in konventionellen Netzwerken verursachen in der Regel einen riesigen manuellen Aufwand, da Konfigurationen auf vielen einzelnen Geräten verändert werden müssen. Zudem haben die Geräte unterschiedliche Betriebssysteme, wodurch der Aufwand für die Anpassungen weiter steigt.

Im SDN ist die Intelligenz des Netzwerks zentralisiert und macht damit die Konfiguration einzelner Geräte oder Betriebssysteme überflüssig. Ziel des Konzeptes ist es, den Wartungs- und Verwaltungsaufwand für das Netzwerk zu reduzieren und gleichzeitig die Intelligenz und Flexibilität zu steigern.

Die Vorteile des SDN machen den Einsatz vor allem für grosse Netzbetreiber interessant, wobei auch kleinere Netzwerke durch die Trennung von Control- und Data Plane profitieren.

Huawei Technologies gehört mittlerweile zu den grössten und wichtigsten Netzwerkherstellern der Welt. Die Produktpalette deckt den gesamten Bereich des Enterprise Marktes ab. Vom Server zum Speicher, vom Netzwerk bis hin zur Software und auch Produkte für Endnutzer (unter anderem Smartphones) befinden sich im Portfolio.

Zur Netzwerkpalette von Huawei gehören mehr als 100 Campus-Switches, welche die Bedürfnisse sämtlicher Kundensegmente abdecken, querbeet über alle Branchen.
 


Im Rahmen der CloudCampus-Lösung von Huawei wurde eine neue Philosophie eingeführt. Diese ist für Campusnetzwerke von Unternehmen ideal geeignet. Durch die Einführung von Big Data-Analysen und künstlicher Intelligenz in Cloud- und SDN-Bereitstellungen, unterstützt CloudCampus von Huawei die Unternehmen beim Aufbau zukunftssicherer Netzwerke – und macht diese intelligent, vereinfacht und sicher.


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Bruno Alluisetti
Senior Account Manager

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