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IT-Ausgaben 2020: Warum jetzt die richtige Zeit zum Planen ist!

13. Mai 2020

Krise – na und? Ihre IT-Ausgaben bzw. -Beschaffungen jetzt zu reduzieren, wäre der falsche Zeitpunkt. Worauf Sie aber bei der Planung achten müssen, verrät Ihnen unser CEO Roger Hegglin.

IT-Ausgaben 2020: Jetzt nur nicht zögern, sondern handeln (Bild: Unsplash)

Den ersten Covid-19-Schock haben wir hinter uns. Lockerungen in diesen Tagen und der Weg in eine «Normalität» verlangen Respekt, machen aber auch Mut und treiben uns an.


Hört man auf diverse IT-Analysten weltweit, sinken die Ausgaben für IT-Technologie und Unternehmensinvestitionen drastisch. Aber ist dieser Zustand langfristig zu betrachten?

Vielerorts fokussiert sich das Management darauf, Unternehmen am Laufen zu halten und schieben unkritische IT-Investitionen auf die lange Bank. Soll demnach nur noch das Nötigste in der IT beschafft werden? CIOs und IT-Verantwortliche stehen momentan vor harten, aber wichtigen Entscheidungen.

Zumal Bedrohungen wie Cybercrime (Ransomware-Attacken etc.) auch während der aktuellen Corona-Lage keinen Halt machen. Das Sparen an der Sicherheit eines Unternehmens wäre damit fatal und sehr kurzfristig gedacht.
 

Feststellungen nach zwei Monaten Covid-19-Lockdown

In diversen Gesprächen mit Kunden stellen wir fest, dass sich einige Firmen nur noch darauf fokussieren, mit den nötigsten Mitteln das Unternehmen am Laufen zu halten. Durchaus nachvollziehbar im ersten Moment.

Es gibt aber auch eine grosse Anzahl von CIOs und IT-Einkäufern, die uns klar signalisieren, dass sie nicht planen, im Jahr 2020 ihr IT-Budget zu verändern.

Vielfach können geplante IT-Ausgaben nicht so einfach gekürzt oder gestoppt werden. Grund dafür sind langfristige Verträge für Dienstleistungen, Soft- und Hardware oder Cloud Services. Ausserdem sehen wir uneingeschränkte Investitionen in den Bereichen Security- sowie Remote-Work-Technologien und der darunterliegenden Motorisierung (VDI/HCI etc.). Aber auch in Cloud-Produkte wird weiterhin investiert.

Eine gute Planung in den IT-Ausgaben hilft aber auch, unnötige Kosten im Unternehmen zu senken. Diese steht dem Betrieb unterstützend zur Seite und weist darauf hin, wo sich in den letzten Jahren grosse Kostenfaktoren angesammelt haben. Eine Modernisierung der IT kann dem Problem somit auch strategisch entgegenwirken.
 

Das sagt die IDC dazu

Die International Data Corporation (IDC) berichtet darüber, dass die grössten Investitionskürzungen bei Geräten wie PCs und Smartphones mit minus 12,4 Prozent vorgenommen werden.

Dass der PC-Markt in diesem Jahr zurückgeht, war allerdings zu erwarten. Die Telekommunikationsausgaben werden um fast 1 Prozent zurückgehen, was im Vergleich zu anderen Arten von Technologieinvestitionen noch relativ stabil ist.
 

IDC: IT-Spending 2020 (Tabelle: IDC)


Auch die Ausgaben für IT-Services werden zurückgehen – und zwar um 2,9 Prozent. Dies hauptsächlich aufgrund von Verzögerungen bei grossen Projekten. IDC geht jedoch davon aus, dass die Einnahmen aus Dienstleistungen, die sich auf die Verwaltung, den Support und den Betrieb der Technologie beziehen, sowie die Ausgaben für digitale Transformationsprojekte, weitgehend geschützt sein werden.

«Eine grössere wirtschaftliche Rezession, insbesondere im zweiten Quartal, wird unweigerlich zu grossen «kurzfristigen» Kürzungen der IT-Ausgaben der Unternehmen und Branchen führen, die direkt betroffen sind», sagte Stephen Minton, IDC Analyst Customer Insights and Analysis. «Einige Firmen werden ihre Investitionsausgaben kürzen und andere werden entweder neue Projekte verzögern oder versuchen, auf andere Weise Kosten einzusparen. Es gibt jedoch auch Anzeichen dafür, dass einige Teile des IT-Markts relativ gesehen widerstandsfähiger gegen diesen wirtschaftlichen Absturz sein könnten als bei früheren Rezessionen, weil die Technologie heute integraler Bestandteil des Geschäftsbetriebs ist.»


Infoniqa verbleibt getreu nach dem Motto: Wer sparen will, muss investieren. Lassen Sie uns diese «Krise» gemeinsam meistern. Das Team der Infoniqa steht Ihnen mit ihrem langjährigen Know-how gerne dabei zur Seite.

Wir wünschen Ihnen weiterhin viel Erfolg und bleiben Sie gesund!



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Roger Hegglin
CEO

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