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Daten schnell und sicher in die Hybrid-Cloud migrieren

1. Juli 2020

Unternehmen, die ihre Daten in hybride Cloud-Umgebungen migrieren wollen, stehen vor vielen Herausforderungen. Schliesslich birgt das gleichzeitige Handling mehrerer Cloud-Anwendungen die Gefahr, nicht mehr nachvollziehen zu können, wo welche Workloads abgespeichert sind.

Organisationen müssen sich ausserdem vor dem Start der Migration einen Überblick über den Datenbestand verschaffen und zu transferierende Informationen identifizieren. Um migrationsbedingte Downzeiten zu vermieden, sind Backup-Lösungen erforderlich. Genauso wichtig ist die Klärung von Zuständigkeiten beim Datenmanagement zwischen Cloud-Service-Provider (CSP) und dem eigenen Unternehmen. Dieser Artikel umfasst eine Reihe an Hinweisen und Handlungsempfehlungen, damit IT-Verantwortliche ihre Anwendungen erfolgreich in hybride Cloud-Umgebungen bringen.

Flexible Cloud-Migration mit einem Klick

Dank einer vollautomatischen Migrationslösung können Unternehmen mit minimalem Aufwand den Transfer ihrer Daten in die Wolke starten. Flexible Software zur Cloudmigration bietet Organisationen zwei Möglichkeiten: Sie können per Mausklick einerseits komplexe Workloads in die Cloud ihrer Wahl migrieren, aber andererseits auch wieder ins Rechenzentrum zurückverschieben, sollten sich die Geschäftsziele ändern. Dabei sind Unternehmen gut beraten, Vorab-Tests durchzuführen. So ist sichergestellt, dass Workloads nach der Migration erfolgreich in der Cloud laufen. Testlösungen arbeiten mit Kopien von Daten, die zwar schon in die Cloud repliziert wurden, aber dort noch nicht live gegangen sind.

Datentransparenz

Am Anfang eines Migrationsprojekts steht die Identifikation der Daten, die verschoben werden sollen. Unternehmen müssen herausfinden, wo sie gespeichert sind, ob es sich um sensible Informationen handelt und welche Mitarbeiter Zugriff auf sie benötigen. Ein hilfreiches Tool in diesem Kontext ist das Datenmapping. Damit lassen sich Zusammenhänge zwischen Informationen in Echtzeit visualisieren und besser verstehen. Der Einblick in die Daten ist eine essenzielle Voraussetzung dafür, um informierte Entscheidungen über die Art und Weise der Migration zu treffen. Gleichzeitig liefert das Datenmapping wertvolle Erkenntnisse darüber, ob die Daten Compliance-konform verwaltet werden.

Verantwortlichkeiten beim Datenschutz klären

Bei der Migration in die Cloud kommt es häufig zu Missverständnissen, wer die Hauptverantwortung im Bereich Datensicherung übernimmt – das Unternehmen selbst oder der Cloud-Anbieter. Acht von zehn Unternehmen glauben fälschlicherweise, dass ihre CSPs sich um den Datenschutz kümmern. Das ist allerdings eine gefährliche Falschannahme. Denn in vielen Cloud-Verträgen steht, dass der Kunde seine Daten sichern muss und die Verantwortung letztlich bei ihm liegt.

Plan B bei Downzeiten

Migrationsbedingte Systemausfälle ziehen eine Reihe an Problemen nach sich. Das Risiko eines Datenverlustes steigt und der Geschäftsbetrieb kann zum Erliegen kommen. Die Folge sind finanzielle Einbussen und unzufriedene Kunden. Die Sicherheit sämtlicher Daten in einer hybriden IT-Umgebung zu gewährleisten, ist allerdings ein kompliziertes Unterfangen. Dies liegt an den verschiedenen Speicherorten, Plattformen und Anwendungen, die Unternehmen gleichzeitig im Blick haben müssen. Sollten bei der Migration IT-Systeme ausfallen, benötigen Organisationen eine Backup-Lösung. Sie sorgt für die Sicherung und Wiederherstellung von Daten unabhängig davon, ob sie in der Cloud, on premis oder in virtuellen Serverumgebungen gespeichert sind.

In hybriden Umgebungen ist es für Endanwender wichtig, bei der Wiederherstellung einheitliche Policies für alle Cloud-Umgebungen zu verwenden. Werden die Daten mit einer Snapshot-Lösung gesichert, darf sie nicht an die Infrastruktur eines spezifischen CSP gekoppelt sein, andernfalls ist sie für fragmentierte Cloud-Umgebungen nicht geeignet. Mit einer flexiblen Anwendung allerdings sind Kunden unabhängig bei der Wahl ihrer Provider und können von einem einheitlichen Wiederherstellungsprozess profitieren.


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Marco Reinhard
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